Anja Grolle

Anja Grolle KJP Dipl.-Psych.

Ausbildungen / Weiterbildungen

  • Abitur (1988)
  • Kinderkrankenschwester (1991)
  • Fachkinderkrankenschwester für Intensivmedizin (1997)
  • Diplom-Psychologin, Universität Hamburg (2010)
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin - tiefenpsychologisch fundiert, APH Hamburg (2017)

 

Psychologische / psychotherapeutische Berufstätigkeiten:

  • Testdiagnostik und Hochbegabtenzentrum sowie Kleinkindambulanz, Altonaer Kinderkrankenhaus, Hamburg (2005 - 2008)
  • Selbstständig als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung, Hamburg (2010 - 2017)
  • Kinder- und Jugendpsychiatrische Praxen, Hamburg (2012 - 2013)
  • Psychosomatische Tagesklinik und Kleinkindambulanz, Altonaer Kinderkrankenhaus, Hamburg (2013 - 2017)
  • psychotherapeutische Privatpraxis für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern, Hamburg (seit 2017)

 

Mitgliedschaften:

  • Psychotherapeutenkammer Hamburg
  • Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV)

Therapieansatz

Auch Kinder und Jugendliche geraten in seelische Notlagen, durch welche sie sich selbst aber auch ihre Umwelt erheblich beeinträchtigt fühlen. Die normale Entwicklung und Lebensführung scheint blockiert und nicht mehr im Fluss. Zeigen kann sich dies an Schwierigkeiten in der schulischen Entwicklung, mit Freunden oder auch im Rahmen des familiären Zusammenlebens. Handelt es sich um mehr als eine schwierige und vorübergehende Phase, ist es sinnvoll und ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ich orientiere mich in meinen Therapien an dem psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Verständnis, welches davon ausgeht, dass seelisch bedingte Entwicklungsblockaden/Erkrankungen auf ungelöste bewusste oder unbewusste innere Konflikte zurückzuführen sind. Symptome wie zum Beispiel Ängste, depressive Stimmungen, psychosomatische Störungen oder auch Verhaltensauffälligkeiten wie motorische Unruhe sind demnach Ausdruck von seelischer Not und zugleich missglückte Versuche der Selbstheilung. Es sind Bewältigungsstrategien, mit denen die Kinder und Jugendlichen versuchen, ein inneres und äußeres Gleichgewicht herzustellen. Diese Strategien haben im Gesamtbild für die Betroffenen aber leider eine destruktive/blockierende Auswirkung. Die altersentsprechende Entwicklung wird blockiert und die Beziehungen werden belastet.

Bei einer tiefenpsychologischen Behandlung konzentriert sich die therapeutische Arbeit insgesamt eher auf die aktuelle Problemlage, als allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Unbewusste Ursachen des Leidens sollten erarbeitet und verstanden werden und in der Folge durch eine verbesserte Selbstreflexion und Einfühlungfähigkeit zu einem Anknüpfen an altersentsprechende Entwicklungsphasen und entsprechend zu Besserung oder Heilung führen.

Behandlungsangebot

In meiner Praxis behandle ich Säuglinge und Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr mit allen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Zunächst soll es im Rahmen von bis zu 6 probatorischen Sitzungen darum gehen, sich gegenseitig kennen zu lernen und abzuklären, ob eine tiefenpsychologische Psychotherapie sinnvoll und passend scheint. Bei Ihrer Krankenkasse kann dann von mir eine Kurzzeittherapie (bis zu 24 Einzelstunden) + 6 begleitende Elterngespräche beantragt werden, was einer therapeutischen Begleitung von ca. 6 - 8 Monaten entspricht. Möglich ist auch die Beantragung einer Langzeittherapie, für welche in unterschiedlichen Schritten bis zu 180 Std. genehmigt werden können. Üblich sind wöchentliche Termine von 50 Minuten Dauer, auch angeboten werden kann ein 2-stündiges Setting/Woche. Da die Miteinbeziehung der Eltern/Bezugspersonen in die Behandlung als sehr wichtig angesehen wird, werden in regelmäßigen Abständen Elterngespräche eingeplant. Bei einer Psychotherapie mit älteren Jugendlichen finden diese oft in größeren Abständen oder auch unregelmäßig und je nach Bedarf statt.

Jugendliche können sich auch ohne Wissen der Eltern an mich wenden. In der Regel können gesetzlich versicherte Jugendliche ab 15 Jahren eigenständig eine Psychotherapie bei ihrer Krankenkasse beantragen. Bei Privatversicherten muss zuvor die Kostenübernahme durch die Eltern veranlasst werden.

 

Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Beschwerden und Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter geben, bei welchen eine tiefenpsychologische Psychotherapie sinnvoll sein kann:

  • exzessives Schreien ("Schreibabys")
  • Fütterstörung ("mein Kind trinkt/isst so gut wie gar nichts oder nur sehr ausgewählte Dinge....")
  • Gedeihstörung ("mein Kind nimmt nicht an Gewicht zu....")
  • Schlafstörung ("mein Kind schläft so gut wie gar nicht oder immer nur für 20 Minuten am Stück....")
  • exzessives Klammern, Trennungsängste ("mein Kind kann nicht ohne mich sein...")
  • starke motorische Unruhe
  • erhöhte Aggressivität
  • exzessives Trotzverhalten
  • Beziehungs- und Bindungsstörung
  • Wut- und Trotzanfälle
  • oppositionelles (sich widersetzendes) Verhalten
  • aggressives / destruktives Verhalten
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Trennungsängste
  • Objektangst (Angst vor Dingen, Tieren oder Personen....)
  • situationsgebundene Ängste (Angst und Vermeidung von best. Räumen/Plätzen, Fahrstuhl, öffentl. Verkehrsmittel,...)
  • soziale Ängste (ausgeprägte Schüchternheit, nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen können....)
  • Schlafstörungen
  • Alpträume
  • Essstörungen
  • Einnässen
  • Einkoten
  • Zwänge
  • Tics
  • Sprachstörungen (z. B. Stottern, Mutismus)
  • Depression
  • Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie)
  • selbstverletzendes Verhalten
  • Drogen- und Alkoholmissbrauch
  • Zwänge (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen)
  • Tics
  • Körperliche Symptome (Schmerzen, Übelkeit,......) als Ausdruck seelischer Not
  • Körperliche Erkrankungen (z. B. Asthma und Neurodermitis) mit psychischen Komponenten
  • Schlafstörungen
  • Gewalterfahrung, Gewaltbereitschaft
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Ängste (z. B. Existenzangst, Zukunftsangst, soziale Ängste, Objekt- und Situationsangst)
  • sexuelle Auffälligkeiten
  • Suizidalität

Praxis

Gerne möchte ich Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in meine Praxis-Räumlichkeiten geben. Sie befinden sich fußläufig zum Bahnhof Hamburg-Altona in einer Praxisgemeinschaft.

Aktuelles

Aktuell ist in meiner Praxis ein Therapieplatz für Säuglinge und ihre Eltern frei, ebenso gibt es einen freien Platz für Kinder und Jugendliche.

Setzen Sie sich gerne per Telefon, Mail oder dem nachfolgenden Kontaktformular mit mir in Verbindung. Ein mögliches weiteres Vorgehen lässt sich dann im persönlichen Kontakt sicherlich rasch besprechen.

Downloads

Im Folgenden finden Sie einige Dokumente, die bei Bedarf der Ansicht dienen sollen oder zum Ausdrucken und anschließender Bearbeitung gedacht sind:

Kontakt

Anja Grolle • Max-Brauer-Allee 40 • 22763 Hamburg • Tel. 040/2857 6857 • mobil 0151/515 494 60 • Fax 040/880 99 550 • info@kjp-grolle.de

 

Gerne stehe ich Ihnen auch für weitere Fragen zur Verfügung, wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen einfach per Telefon, Mail oder mit nachfolgendem Kontaktformular an mich. Zeitnah werde ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Vielen Dank.


Diese Website nutzt Google Maps - klicken Sie hier, um es permanent zu aktivieren. Ich stimme zu, dass mit der Nutzung Daten an Google übertragen werden. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen, indem Sie den Cookie dlh_googlemaps löschen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.